Queensland – Australien

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Der zweitgrößte Staat Australiens wird beherrscht von den vier großen „S“: „Sun, Sand, Surf and Sailing“ sagt man, um in Australien die Eindrücke aus dem Urlaubsparadies zu beschreiben.

Beliebtestes Ziel vieler Besucher des Staates ist die mehr als 2.000 Kilometer lange Ostküste, die im Winter von Unmengen von australischen Besuchern aus dem kühleren Süden, aber auch von Touristen aus Übersee heimgesucht wird.

Doch die Ostküste ist nicht das einzige lohnenden Ziel im Urlaubsstaat Australiens. In Queensland findet man für beinahe jeden Geschmack und Geldbeutel etwas, auch wenn es fast allen Besuchern gemein ist, dass sie süchtig nach Sonne und Strand sind.

Das bedeutet natürlich nicht, dass es in Queensland nichts anderes zu entdecken gäbe.

Immerhin umfasst der Staat beinahe ein Viertel der australischen Landfläche und misst von West nach Ost 1500, von Nord nach Süd 2100 Kilometer – Platz genug für reichlich Abwechslung.

Dennoch ist nicht von der Hand zu weisen, dass beliebte Strände wie die an der Goldküste eine ungemeine Anziehungskraft auf die Besucher ausüben. Die Goldküste wird manchmal als das „Miami“ Australiens bezeichnet, und wie das amerikanische Zentrum haftet auch vielen Orten dieser Küste ein Hauch des Ordinären an. An der Gold Coast gibt es eine Menge sonnige und schöne Urlaubsziele, die jedoch gerade in den Hauptzeiten relativ überlaufen sind und dementsprechend für einen ruhigen Urlaub weniger geeignet.

Weiter nördlich findet man eine weitere Touristenmetropole in Cairns, die sich von der Goldküste durch größere Ruhe (auch wenn das Wort noch immer nicht so recht passen will) und eine gewisse „Teilexklusivität“ abhebt.

Für den großen Geldbeutel findet man auch edle Urlaubsresorts. Gute Häuser dieser Art gibt es zum Beispiel im bekannten Port Douglas, der Metropole für Urlauber mit gehobenen Ansprüchen. Doch auch viele der Inseln vor der Küste von Queensland bieten ähnlich hohes Niveau und laden Besucher, die es sich leisten können, in ein exklusives Urlaubserlebnis der Sonderklasse ein.

Natürlich unterscheiden Urlauber ihre Ziele nicht nur anhand der Kosten, sondern auch nach ihren Vorlieben. Auch da gibt es in Queensland verschiedene Möglichkeiten.

Für Segler zum Beispiel bieten sich die Whitsunday Islands mit ihren belebten Winden und Wassern an, während Taucher natürlich, wenn sie in Queensland Urlaub machen, sicher das Great Barrier Reef sehen wollen.

Eine in Queensland besonders stark verbreitete Art des Tourismus ist Backpacking. Die zunehmende Beliebtheit Australiens als Reiseziel für junge Touristen aus aller Welt hat zu einem Bedarf an günstigen, zufriedenstellenden Herbergen geführt, dem man in Queensland ein breites Angebot gegenüberstellt.

In der Tat ist die Konkurrenz um die Gunst der Backpacker so groß, dass viele Häuser nicht nur günstig, sondern auch noch hochmodern ausgestattet sind und viele andere Extras bieten. Natürlich ist ein Backpacker Inn nicht unbedingt mit einem Hotel zu vergleichen, doch werden sich manche Touristen, die Australiens Backpackerparadiese mit deutschen Jugendherbergen vergleichen, durchaus wundern.

Auch Segelboot- und Autoverleihfirmen kämpfen hart um diesen Kundenstamm, der einen nicht unbeträchtlichen Anteil am Markt in Queensland ausmacht. Augen aufhalten lohnt sich immer, es gibt oft Sonderangebote und Aktionen, die bei beinahe jeder Aktivität in den Metropolen ein gutes Stück Ersparnis einbringen können.

Eine Besonderheit, die sich allerdings nicht auf Queensland beschränkt, ist der in diesem Zusammenhang erwähnenswerte Backpacker-Pfad von Sydney bis Cooktown.

Je nachdem, wo man anfangen will, landet man in einer Stadt und reist dann von Backpacker-Herberge zu Backpacker-Herberge die Küste hinauf oder hinunter.

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