Daintree National Park

Daintree National Park

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Kurzportrait

Von der UNESCO als Naturdenkmal „Erbe der Menschheit“ ausgewiesen. Schluchten, große Flüsse, felsige dicht bewaldete Landschaften und artenreicher Regenwald zeichnen diesen Park aus, der auch Lebensraum für den seltenen Helmkasuar bietet. Der Park ist in zwei Sektionen aufgeteilt. Die „Mossman Sektion“ (56.500 ha groß) und die „Cape Tribulation“ Sektion (17.100 ha groß). Die Zweite ist dabei die populärste und erstreckt sich entlang der Küste vom Daintree River bis zum Bloomfield River.

Anreise

Daintree liegt ca. 111 km nördlich von Cairns. Etwas näher ist Mossmann zu finden. Westlich grenzt die Great Diving Range an, in dem der Daintree-NP zu finden ist. In den östlichen Teil (Cape Tribulation Section) muss die Überfahrt mit der Fähre über den Daintree-River angetreten werden. Die Fähre ist ca. 105 km von Cairns entfernt. Zufahrt über die Mossman Daintree Road 11 km vor Daintree. Die Fähre fährt von 6 – 24 Uhr je nach Bedarf und kostet 20 AUD pro PKW. Die weiterführende Straße ist asphaltiert und mit einem konventionellen PKW bis Cape Tribulation gut zu befahren. Danach ist ein Allradfahrzeug erforderlich, da die Straße als sehr raue Piste durch mehrere Bäche bis nach Cooktown weitergeführt wird.

Aktivitäten

Besichtigung des Cape Tribulation, an weißen Stränden vorbei und dabei Wanderwege durch den Regenwald; Tierbeobachtungen, Schnorcheln, Schwimmen, Bootstouren

Tiere

In der Cape Tribulation Section haben viele Tiere eine Heimat gefunden. Einige von ihnen sind inzwischen selten geworden. Hier einige wenige Beispiele der Tiere im Park:

Fleckschwanzbeutelmarder, Benetts Baumkänguru, Moschus-Rattenkänguru und der Herbert-River-Ringbeutler. Helmkasur, Buschhuhn, Reinwardhuhn, Buntschnabelhonigfresser und Bergdornschnabel. Und in den Flüssen wie dem Daintree River kommen die Leistenkrokodile vor.

Wanderwege

In beiden Sektionen des Nationalparks bestehen Wandermöglichkeiten.

Mossman Gorge Sektion

Ein kurzer 500 m langer Rundwanderweg bis zur Rex Bridge vorbei an einem Felspool. Dort kann man schwimmen gehen sollte aber auf Grund von starken Strömungen vorsichtig sein.

Ein weiterer Wanderweg führt über die Rex Bridge und dann durch den angrenzenden Regenwald. Dieser Rundwanderweg hat 2,7 km Länge. Zeitbedarf ca. 2 Std.

Cape Tribulation Section

Eine interessante Wanderung ist der 1200 m lange Boardwalk von Dbuji ausgehend. Dieser führt durch Regenwald, Sumpfgelände und Mangroven.

In dieser Sektion gibt es weitere Boardwalks und Wanderpfade durch Regenwald und Mangroven. Genauere Informationen zu den Wanderwegen sind kostenlos im Visitor Centre erhältlich.

Unterkünfte

Im Park bieten sich zahlreiche Arten von Unterkünften, vom Buschcamp zu kommerziellen Campingplätzen, Hostels bis hin zur Luxusunterkunft.

Der Nationalpark Campground in der Cape Tribulation Sektion ist „Noah Beach“. Das Camp liegt 8 km vor dem Cape Tribulation und ist mit WCs, Dusche und Trinkwasser ausgestattet. Da das Nationalpark Camp das einzige in der Region ist, ist es oft hoch frequentiert und kann durchaus vollständig belegt sein. Offene Feuer sind im gesamten Park verboten aber es dürfen Gaskocher verwendet werden. Während der Regenzeit ist das Camp geschlossen! Ein weiteres Nationalpark Camp mit WCs und BBQs befindet sich am Cape Kimberley auf „Snapper Island“. Hier befinden sich allerdings nur 4 Stellplätze.

In der Mossman Gorge Sektion, gibt es außer einigen Buschcamps, ohne jegliche Ausstattung, keine Campmöglichkeiten.

Warnung

In den Flüssen (z.B. Daintree River) des NP leben die für den Menschen gefährlichen Salzwasser- oder Leistenkrokodile. Darauf wird auch mit zahlreichen Schildern im Park aufmerksam gemacht. Es gilt;

– Kein Baden in den Gewässern, auch wenn kein Krokodil zu sehen ist.
– Keine Wanderungen entlang unübersichtlicher Ufergelände.
– Keine Krokodile erschrecken oder deren Fluchtwege versperren.
– Fische oder Fischreste nie in Campnähe aufbewahren.
– Bei Bootstouren Arme und Beine nie über Bord baumeln lassen.
– Beim Campen ausreichenden Sicherheitsabstand vom Wasser halten.
– Beim Angeln einen Sicherheitsabstand vom Ufer halten.

So selbstverständlich wie diese Warnhinweise klingen kommt es dennoch immer wieder zu Vorfällen. Bitte beachten Sie diese Hinweise!

Bild von Paleontour

Bild von bunnicula

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