Wasserlebewesen in Australien

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Blauer Soldatenkrebs

Inhaltsverzeichnis

Blaue Schwimmerkrabbe/Blue-swimmer Crab (Portunus pelagicus)

blaue Schwimmerkrabbe Die blaue Schwimmerkrabbe ist eine der bekanntesten essbaren Australischen Krabben, weshalb sie auch kommerziell gefischt wird. Sie selber ist ein kräftiger Räuber, der nur zum Beutefang in das flachere Wasser kommt. Das Weibchen unterscheidet sich vom Männchen in der Größe und Farbe. Das kleinere Weibchen hat eine nicht so intensive Blaufärbung wie das Männchen; ihre Farbgebung reicht mehr ins Braune hinein.

Bild von TANAKA Juuyoh (田中十洋)

Blaue Soldatenkrabbe/Blue-soldier Crab (Mictyris longicarpus)

Blauer SoldatenkrebsDie blaue Soldatenkrabbe verdankt ihren Namen den großen Gruppen/Armeen (einige hundert bis tausend Tiere), in denen sie auftritt. Diese großen Armeen trifft man in sandigen Küstengebieten an. Markantes Merkmal der Krabbe ist ihr blauer kugelförmiger Panzer. Zur Nahrungsaufnahme schaufeln sie den feuchten Sand unter ihre Mundplatten und nehmen die darin gespeicherte nährstoffreiche Feuchtigkeit auf. Beim Fressen hinterlassen sie auf großflächigen Gebieten kleine runde Sandkügelchen am Strand. Zu den Feinden der Krabbe zählen Vögel und die Gespensterkrabben.

Im Gegensatz zu anderen Krabben, die nur seitwärts laufen können, läuft die blaue Soldatenkrabbe geradeaus. Bei Gefahr graben sich die Krabben mit einer Korkenzieher ähnlichen Drehung in den feuchten Sand ein.

Bild von Tim Kossow

Seeigel/Common Sea Urchin (Heliocidaris erythrogramma)

 

SeeigelDer Seeigel hat ein kugelförmiges Skelett aus Kalkplatten, das mit Stacheln bedeckt ist. Er bewegt sich mit Hilfe von Röhrenfüßen fort. Zu seinem Speiseplan zählen Algen und kleinere Unterwasserlebewesen. Der Mund sitzt in der Mitte an der Unterseite des Tieres. Seeigel kehren in der Regel nach dem Fressen an einen festen Ort zurück. Oft sind dies Hohlräume, die sie in weichem Untergrund gegraben haben.

Bild von Jlynott

Waratha Anemone (Actinia tenebrosa)

Diese Anemone sieht man sehr häufig in einer größeren Gruppe an Steinen und Felsen direkt am Meer. Schwindet das Wasser bei Ebbe, zieht die Anemone ihre feinen Ärmchen, zum Schutz vor äußeren Einflüssen, ein und sieht dann aus wie ein aufgehängter Schokopudding. In kleinen Pools, die nach Abfließen des Wassers geblieben sind, kann man sie in voller Pracht beobachten.

 

 

 

 

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