Clermont

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Die kleine Stadt auf einer Anhöhe ist auf besondere Art und Weise von der Landschaft um ihn geprägt. Einerseits befindet sich Clermont auf dem ertragreichsten Kohleflöz der Welt, der im größten Tagebau der südlichen Hemisphäre abgebaut wird (und mit dem sich auch nur wenige auf der Nordhalbkugel messen können). Zum anderen gehört die kleine Stadt zu den wenigen Orten auf der Welt, die im Laufe ihrer Geschichte einmal komplett verlegt wurden.

Clermont wurde nämlich von einer gewaltigen Springflut 1916 beinahe völlig weggespült. Noch heute erinnert im Park, an der Stelle, an der die Stadt ehemals lag, ein Monument an den unvorstellbar hohen Wasserstand, der damals die Stadt überflutete und beinahe vollständig davonspülte.

Wenn man auf einer Tour durch Clermont kommt oder sich eine Weile im Ort aufhält, bietet sich ein Besuch der Blair Athol Coal Mine an. Dabei handelt es sich um die Mine, die den überaus ertragreichen Flöz abbaut. Die geführten Touren beginnen üblicherweise im Clermont Caravan Park und führen die Besucher ausführlich durch die Minen und anschließend durch das Clermont Museum.

Das Museum kann natürlich auch einzeln besucht werden – ein Besuch, der sich lohnt, auch wenn man sich unter diesem Museum teilweise eher ein Kuriositätenkabinett denn ein wirkliches Museum vorstellen sollte – die Historical Society scheint mit akribischer Ausdauer so ziemlich jeden auch nur ansatzweise interessanten Gegenstand zusammen getragen zu haben, der älter als 20 Jahre ist.

In der Nähe von Clermont liegt auch das Pioneer Village, ein historisches Dorf, das den Siedlungen der ersten Pioniere nachgebildet ist. Der Eintritt ist niedrig und der Besuch lohnend, historisches Interesse vorausgesetzt.

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