Sehenswürdigkeiten Brisbane

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Inhaltsverzeichnis

Auch wenn Brisbane nicht zu den international bekanntesten Städten Australiens gehört, hat die Stadt einiges zu bieten. Brisbane ist eine einladende Metropole, und würde nicht in vielen Teilen der Welt der eigentlich erstaunliche Fehler bestehen, „Australien“ mehr als ein zusammenhängendes Land denn als einen Kontinent zu sehen, würde der Stadt auch international als Hauptstadt Queenslands sicher Rechnung getragen.

Wenn man jedoch einen Urlaub in Australien plant und sich ein wenig mit dem Land beschäftigt, wird man zweifelsohne auf Brisbane stoßen, und bei jeder eingehenden Beschäftigung mit der Stadt erkennt man auch ihre vielen interessanten Gesichter. So ist Brisbane nicht nur eine der ersten Kolonien in Australien, sondern hat auch eine sensationelle Entwicklung hinter sich gebracht in den letzten Jahrhunderten. Wie nur wenige australische Städte verstanden es auch die Menschen von Brisbane, die dynamische Entwicklung gerade des letzten Jahrhunderts nicht nur mitzumachen, sondern sogar zu ihrem Vorteil zu nutzen. Große, produktive Einrichtungen der Schwerindustrie, die im Vergleich zu vielen Teilen der europäischen Industrie dabei auch noch gnadenlos konkurrenzfähig blieben, haben der Stadt eine starke Wirtschaft beschert. Und die bei vielen Australienurlaubern beliebte Reise nach Brisbane am Ende des Urlaubs hat auch die Gastronomie entscheidend angekurbelt.

Wichtige Sehenswürdigkeiten der Stadt stammen jedoch, wie so oft, aus dem 19. Jahrhundert. Hier haben die Metropolen Australiens gegenüber denen in vielen anderen Ländern den eindeutigen Vorteil, dass die beiden Weltkriege so relativ weit entfernt waren, so dass faszinierende Zeugnisse dieser Periode des Aufschwungs oft tadellos erhalten sind.

Auch in Brisbane kann man genug Zeugnisse dieser Zeit begutachten, und dank der Gastfreundschaft der Brisbanites wird man auch nur selten auf verschlossene Türen stoßen.

Brisbane City Hall

Brisbane City HallDas mit Sicherheit auffallendste Gebäude am King George Square ist die Brisbane City Hall mit ihrem beinahe 100 Meter hohen Glockenturm. Das Gebäude, welches 1930 fertiggestellt wurde, besticht nicht nur durch sein imposantes Äußeres, sondern vielmehr auch durch die reichliche und schmuckvolle Innenausstattung. Die City Hall ist aus Sandstein erbaut und stellt einen typischen Prachtbau im Stil ihrer Zeit dar.

Ein Blick in die Stadthalle lohnt sich für Touristen auf jeden Fall und ist normalerweise auch ohne Probleme möglich – immerhin ist man in Brisbane nicht umsonst stolz auf dieses Bauwerk.

Neben den Veranstaltungsräumen der Stadthalle findet man in der City Hall auch ein Museum, eine Kunstgalerie und eine Bücherei, die alle drei durch ein sorgfältig ausgewähltes, interessantes Angebot bestechen.

School of Arts

Direkt in der Nähe der Brisbane City Hall am King George Square liegt die Kunstschule von Brisbane. Die Absolventen dieser Schule genießen in ganz Australien einen guten Ruf, und es ist nicht unbedingt einfach, einen Platz in dieser Schule zu bekommen. Tag für Tag lernen dort ambitionierte Jungkünstler ihr Handwerk oder verfeinern es, da ja die Kunst kaum etwas ist, was sich durch reine Schulbildung erlernen lässt.

Die School of Arts hat sich in den vergangenen Jahren auch einige Male durch Veranstaltungen hervorgetan, die den Ruf der Schule in der Stadt gesteigert haben. Dann und wann schafft ein Schüler oder Absolvent der Schule es auch bis in die Kunstausstellungen in der City Hall.

Four-Ex Brewery

Einer der bekanntesten Exportartikel Queenslands kommt direkt aus Brisbane: das Four-Ex Bier der Castlemaine Perkins Brewery (XXXX). Vier rote Kreuze auf gelbem Grund sind das unverkennbare Markenzeichen dieses Getränks, und XXXX ist in ganz Australien bekannt genug, dass man es auch im entferntesten Outback findet.

Die Brauerei wird in Brisbane seit 1878 betrieben und kann auf eine entsprechend lange Brautradition zurückblicken, was nicht gewöhnlich ist für australische Verhältnisse.

Besichtigungen sind möglich, allerdings ist eine Voranmeldung erforderlich.

Parliament House

Parliament HouseDas Parlament von Brisbane wurde vom Architekten Charles Tiffin im französischen Renaissancestil entworfen. 1868 wurde das Gebäude eröffnet, und noch heute dient es als Tagungsort der Landespolitiker von Queensland. Das Gebäude bietet nicht nur an sich schon außerhalb der Tagungszeiten einen prachtvollen Anblick und ist auch für Besucher geöffnet, interessant ist besonders auch die Möglichkeit, die Debatten von der Besuchergalerie aus zu verfolgen.

Shrine of Remembrance

Auch wenn Australien selbst von den Wirren des Ersten Weltkriegs relativ unbetroffen blieb, gilt dies nicht für die Soldaten, die der Staat zur Unterstützung der britischen Alliierten in den Krieg schickte. Der Enthusiasmus zu Beginn der Kriegs war wohl in allen beteiligten Ländern hoch, doch gerade Australien, wo die große Entfernung ein Gefühl der Sicherheit vermittelte, schickte ziemlich unbetrübt Soldaten in die Schlacht, die selbst kaum etwas anderes als Ruhm und Ehre auf dem Feld erwarteten. Obwohl die australische Geschichte von viele tapferen Soldaten berichtet, die dies in der Schlacht auch fanden, wartete auf viele nichts anderes als der Tod. Diesen Menschen zu Ehren wurde in Brisbane der Shrine of Remembrance errichtet, ein Säulendenkmal, dass die Gefallenen der Ersten Weltkriegs auf eindrucksvolle Weise ehrt.

Der Platz, auf dem dieses Denkmal steht, ist der Anzac Place. „Anzac“ ist ein australischer Name für Kriegsveteranen, und noch heute sind nicht selten solche Anzacs am Shrine of Remembrance zu finden, die am Denkmal der toten Soldaten Wache stehen.

The Mansions

Auf der George Street nahe dem Stadtzentrum findet man ein Gebäude, welches ein außergewöhnliches Beispiel australischer Baukunst darstellt. Zwar ist der Bau nicht in einer Art außergewöhnlich prachtvoll, die schon an sich ein solches Prädikat verdienen würde (was nicht heisst, dass der mit Veranden geschmückte Backsteinbau nicht einen schönen Anblick bieten würde) – besonders interessant ist die Eigenart dieser Bauweise, effektiv vor der Hitze des örtlichen Klimas zu schützen. Allerdings hat sich der Stil des 1890 fertig gestellten Bauwerks in Brisbane scheinbar nicht durchgesetzt, wahrscheinlich auch, weil das Klima in der Stadt zwar sicher warm, nicht aber so brütend heiss ist, dass viele Menschen beim Bau solchen speziellen Aufwand hätten betreiben wollen. Die säulengeschmückten Veranden nämlich, die für diesen besonderen Kühlungseffekt erforderlich sind, waren auch zu dieser Zeit sicher nicht für jeden erschwinglich

Queensland Cultural Centre

Auf den ersten Blick scheint das Cultural Centre an der Victoria Bridge nicht besonders viel Kultur zu bieten zu haben – handelt es sich doch dabei um einen riesigen, flachen Betonbau, der 1985 eröffnet wurde und der den wenig detailverliebten Stil dieser Zeit gut repräsentiert.

Das Gebäude, das im Rahmen eines viele Millionen Dollar schweren Projektes erbaut wurde, offenbart aber auf den zweiten Blick (nämlich von innen) herausragende Qualitäten. Im Queensland Cultural Centre findet man das Performing Arts Centre, die Queensland Arts Gallery und das Queensland Museum, drei Einrichtungen, die zentrale Aspekte das kulturellen Lebens in diesem Staat eindrucksvoll darstellen. Daneben ist noch die Staatsbibliothek enthalten, ebenfalls eine große und inhaltliche absolut repräsentative Einrichtung.

Im Performing Arts Centre findet man die Concert Hall mit 2.000 Sitzplätzen, das ebenso große Lyric Theatre und das kleinere Cremorm, in dem immerhin noch 300 Menschen Platz finden. Zwar können die Säle nicht unbedingt mit den berühmten Hallen von Melbourne oder Sydney mithalten, doch gilt die Akustik in der Concert Hall nicht nur als die beste von Queensland – auch über die Grenzen des Bundesstaates hinaus genießt das Performing Arts Centre einen guten Ruf. An normalen Wochentagen werden tagsüber auch Führungen angeboten.

Die Queensland Art Gallery genießt besondere Berühmtheit wegen ihrer umfassenden Porträtgalerie. Mehr als 100 berühmte Personen aus der Geschichte Australiens sind in der Galerie in zeitgenössischen Porträts dargestellt. Daneben ist auch die Aboriginalausstellung sehenswert – verschiedene Exponate aus der Gegend Brisbanes und auch aus weiter entfernten Regionen Australiens liefern ein faszinierendes Bild der Kunst von Australiens Ureinwohnern.

In der Kunstgalerie findet man auch ein Restaurant und Café, in denen man sich nach dem Besuch der Ausstellung entspannen kann.

Im Queensland Museum hingegen widmet sich die Ausstellung den Bereichen Naturwissenschaft und Technik. Verschiedene Präsentationen und Ausstellungsstücke liefern ein Bild der Entwicklung Australiens in diesen Bereichen im Laufe der Zeit.

Lone Pine Koala Sanctuary

Die Stadt hat zwar architektonisch nicht so eine lange Geschichte wie viele europäische Städte, dennoch hat auch Brisbane einige schöne Sehenswürdigkeiten, Gebäude und Brücken zu bieten. Außerdem kann man in den verschiedenen Gärten wunderbar entspannen. Wollten Sie schon immer einmal die süßen Koalas live sehen und eventuell sogar streicheln? Dann können Sie das Lone Pine Koala Sanctuar y besuchen. Es gibt viel zu erleben in der drittgrößten Stadt Australiens.

Wer Tiere liebt und immer schon einmal ein Koala streicheln wollte, muss diesen Park unbedingt besuchen. Vom Zentrum der Stadt ist der Park gut mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Das Lone Pine Koala Sanctuary ist das größte Schutzgebiet für Koalas auf der Welt. Neben den süßen kleinen Tieren findet man hier jedoch auch Kängurus, Dingos oder Wombats. Die Kängurus können teilweise sogar gefüttert werden. Dieser Park ist also ideal geeignet für einen Familienausflug.

Brisbane Botanic Gardens

Wenn Sie sich einmal vom Großstadtlärm erholen möchten, bietet der botanische Garten in der Stadt die perfekte Möglichkeit dazu. Hier kann man einen ausgiebigen Spaziergang machen. Aber auch bei Joggern und Skatern ist der Park sehr beliebt. Zum Teil wird der Park abends beleuchtet, wenn Sie Glück haben können Sie dann Possums sehen.

Brisbane River

Vom Brisbane River haben Sie einen sehr schönen Blick auf die Stadt. Sie können beispielsweise mit den Fähren der CityCat über den Fluss schippern. Dabei haben sie einen Panoramablick auf viele imposante Villen, einen Freizeitpark und auf die Storybridge. Die Storybridge ist eine Hängebrücke und erinnert von ihrer Art an die Harbour Bridge von Syndey. Brisbane in Australien ist auf jeden Fall eine Reise Wert!

Southbank Parklands

Die Southbank Parklands entstanden während der Weltausstellung 1988. Zu der Zeit entstand dort ein Freizeit-, Ausbildungs- und Kulturzentrum. An der Southbank gibt es einen Strand, mitten in der Stadt. An den Lagunen kann man entspannt am Ufer liegen oder ins kühle Nass springen. Dabei hat man immer die Skyline von Brisbane vor Augen. Neben dem künstlichen Strand finden sich hier zahlreiche Restaurants, Parks und sogar ein Regenwaldabschnitt.

Mt Coot-tha Reserve

7 Kilometer vom Zentrum der Stadt entfernt liegt das Mt. Coot-tha Reserve, eine Busch- und Parklandschaft die zum Picknicken und zu Spaziergängen einlädt. Außerdem hat man von der Spitze des Berges eine wundervolle Aussicht auf die Stadt. Der Aussichtspunkt bietet auch einige Cafés und Restaurants. Am besten genießt man bei einem Picknick den schönen Sonnenuntergang und den unglaublichen Ausblick.

Suncorp Piazza

Suncorp Piazza ist ein Theater unter freiem Himmel. Auf einer großen Leinwand werden hier regionale und internationale Sportevents übertragen. Außerdem kann man während der Schulferien kostenlose Filme anschauen. Des Weiteren finden hier Konzerte und andere Aufführungen statt.

Story Bridge

Diese Brücke in Brisbane ähnelt vom Aussehen der Harbour Bridge in Sydney. Die Brücke wurde 1940 eingeweiht. Sie erstreckt sich auf rund 777 Meter und verbindet die Fortitude Valley mit dem Kangaroo Point. Seit 2005 kann man die Brücke unter Aufsicht erklimmen.

St. John’s Cathedral

Diese Kirche ist eine der letzten, noch in Bau befindlichen, neugotischen Bauten. Der Bauauftrag für die anglikanische Bischofskirche erging in den Jahren1885 und 1886. Die Bautätigkeit wird hauptsächlich durch Spenden finanziert. Die Hauptperioden des Baus sind einmal von 1906-1910, dann von 1965-1969 und von 1989-zum jetzigen Zeitpunkt. Eigentlich sollte die Kathedrale bis 2007 fertig gestellt werden. Doch vor allem an den drei großen Türmen muss noch gearbeitet werden.

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