Rinyirru National Park

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Inhaltsverzeichnis

Kurzportrait

Zweitgrößter Nationalpark in Queensland; mit Riesenseerosen und Lotusblumen übersäte Lagunen,  Seen, Flüsse, Überschwemmungsebenen, Termitenhügel-Landschaften, trockene Savannen und Monsunwälder. Einzigartige Vielfalt an Pflanzen und Tieren.

Anreise

Nur während der Trockenzeit von Mai bis Oktober. Die Erkundung des Parks sollte nur mit einem 4WD Allradfahrzeug unternommen werden. Die ca. 90 km lange Wellblechpiste bis zum Parkeingang ist teilweise in ziemlich schlechtem Zustand. Zwar kann bis zum Campground „Kalpowar Crossing“ mit einem konventionellen PKW gefahren werden, aber nur unter extremen Zeitaufwand. Abstecher neben der Hauptroute wären nicht möglich.

Der Rinyirru National Park liegt ca. 300 km nordwestlich von Cairns auf der Cape York Halbinsel. Letzter möglicher Tankstop vor Einfahrt in den Park befindet sich in „Laura“ oder am „Hann River Roadhouse“.

Aktivitäten

Vogelbeobachtungen, Angeln, Fotografieren, Camping, Tierbeobachtungen, Bootstouren (keine kommerziellen Touranbieter bzw. Bootsverleihe)

Tiere & Pflanzen

Der Rinyirru National Park steht in Punkto Tiervielfalt dem Kakadu National Park in nichts nach. Unter den Vertretern finden sich z.B. Wallabies, Dingos, Wildschweine, Spaltfußgänse, Schlangenhalsvögel, Brolgakraniche, Kormorane, Riesenstörche, Wammentrappe, Ibis-, Löffler- und Reiherarten, Weißbauchseeadler, Azurfischer, Süßwasserkrokodile, Leisten-/Salzwasserkrokodile, Blauzungenechse, Kragenechse, Sandwaran, Wasserwaran.

Ein häufiger Anblick sind die bis zu 4 m hohen und nach Nord-Süd ausgerichteten Termitenhügel der Meridiantermiten.

Der Park zeichnet sich durch seine weiten Grasländer, trocknen Savannen und offenen Monsunwälder aus. Die Wasserstellen sind mit Riesenseerosen und Lotusblumen übersät wie z.B. die „Red Lilly Lagoon“ und die „White Lilly Lagoon“.

Wanderwege

Möglichkeiten zu Wanderungen im Park sind sehr beschränkt. Neben der Besichtigung der „Old Laura Homestead“, einer alten Rinderfarm, gibt es einen 4,3 km langen Wanderweg am populären Campground „Kalpowar Crossing“. Dieser ist ein eher unspektakulärer Wanderweg durch offenes Waldland. Zeitbedarf ca. 2 Std.

Unterkünfte

Über den Park verteilt befinden sich 21 Campgrounds. Die für eine Übernachtung erforderliche Erlaubnis (Permit) erhält man an den Selbstregistrierungsboxen in den jeweiligen Camps. Das Informationsblatt zum Park, das man ebenfalls an den Selbstregistrierungsboxen erhält, gibt Auskunft über die Lage der Camps, deren Ausstattung und Informationen zu Aktivitäten und Historie des Parks. Populärster Campground ist „Kalpowar Crossing“, der mit einer kalten Dusche und WCs ausgestattet ist.

Warnung

In den Seen, Wasserlöchern und Flüssen des Rinyirru National Park leben die für den Menschen gefährlichen Salzwasser- oder Leistenkrokodile. Darauf wird auch immer wieder mit zahlreichen Schildern im Park aufmerksam gemacht; dennoch kam es zu zahlreichen tragischen Unfällen. Es gilt:

– Kein Baden in den Gewässern, auch wenn kein Krokodil zu sehen ist.
– Keine Wanderungen entlang unübersichtlicher Ufergelände.
– Keine Krokodile erschrecken oder deren Fluchtwege versperren.
– Fische oder Fischreste nie in Campnähe aufbewahren.
– Bei Bootstouren Arme und Beine nie über Bord baumeln lassen.
– Beim Campen ausreichenden Sicherheitsabstand vom Wasser halten.
– Beim Angeln einen Sicherheitsabstand vom Ufer halten.

So selbstverständlich wie diese Warnhinweise klingen, kommt es dennoch immer wieder zu Vorfällen. Bitte beachten Sie diese Hinweise!

Bild von mick_morrison

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