Buschhuhn/Australian Brush-turkey (Alectura lathami)

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Das etwa fasanengroße Buschhuhn gehört zur Familie der Großfußhühner. Sie alle nutzen Substratwärme zum Ausbrüten ihrer Eier. Das Buschhuhn baut Bruthügel aus Laub und Erde, die einen Durchmesser von mehreren Metern haben und 1 bis 3 Meter hoch sein können. Die Aufgabe des Bruthügelbaus übernimmt das Männchen. Die Temperatur im Inneren des Bruthügels muss konstant 34 bis 35°C betragen und bis zur Ausbrütung der Eier auf diesem Niveau gehalten werden. Das Männchen prüft die Temperatur mit Hilfe von Thermorezeptoren an der Zunge, der Kopfhaut und den gelben Kehllappen. Die Temperaturregelung wird durch das Auf- oder Abtragen von Material erreicht. Das Weibchen übernimmt die Aufgabe des Eierlegens. Über einen Zeitraum von 8 Monaten legt sie pro Woche ein Ei.

Bevorzugter Lebensraum der Buschhühner ist der Regenwald, aber auch trockenere Inlandregionen. Dort gehen sie auf die Suche nach Insekten, Samen und Früchten.

Buschhühner halten sich häufig auf Picknickplätzen und auf Camps in Nationalparks auf, wo sie durchaus recht aufdringlich nach Futter suchen. Oft wird ein unbeaufsichtigter „Essenstisch“ oder ein Müllsack dabei von den Buschhühnern im gesamten Camp verteilt.

Bild von Jim Bendon

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